Instagram entwickelt sich zum Micro-Blog

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Instagram entwickelt sich zum Micro-Blog

Die Zukunft im Onlinemarketing auf Instagram: Soziale Netzwerke werden gesprächiger. Was nicht unbedingt verwunderlich ist, mutet speziell auf Instagram doch zuerst paradox an. Die Plattform, die vor allem aufgrund ihres visuellen Schwerpunkts auf Bilder und Videos einen Erfolg nach dem anderen feierte, wandelt sich sukzessive zum Micro-Blog. Für Unternehmen ist das auch ein Glücksfall. Wir zeigen Ihnen daher, warum und wie Sie auf den Wandel reagieren.

Onlinemarketing auf Instagram – der Status Quo wird abgelöst

Die längste Zeit definierte sich Instagram vor allem über visuelle Inhalte. Und diese wiederum über ihre Interaktionen. Nicht grundlos kamen eher nervige als nutzerfreundliche “LikeForLike”- und “FollowForFollow” Spams auf. Diesen Status Quo aufzulösen, bemühen sich die Verantwortlichen bei Instagram nicht erst seit gestern.

Immer wieder kursieren Gerüchte und Probeläufe, bei denen man die sichtbaren “Likes” gänzlich abgeschaffen will. In der deutschen Version sind sie zwar nach wie vor existent. Aber auf alle Ewigkeit ist das keinesfalls gesichert.

Auch an anderer Stelle bröckelt das Bewährte. Eine Studie der Influencer-Marketing-Plattformen Fohr und Later fand heraus, dass sich die Zeichenanzahl pro Post in den letzten beiden Jahren fast verdoppelte.

Von ehemals 142 Zeichen hoch zu 336 Zeichen in 2019. Für das laufende Jahr 2020 pendelt sich der Wert sogar bei 405 Zeichen ein. Tendenz weiterhin steigend.

Anmerkung der Redaktion:
Auch die extreme Menge von bis zu 30 Hashtags mit großem Erfinderreichtum an Wörtern kehrt langsam zurück auf eine sinnvolle Nutzung von Schlüsselwörtern.

An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr die Übersättigung der Nutzer auf Instagram, die sich rein mit Visuellem nicht mehr locken lassen.

Aufbruchsstimmung bei Instagram: Warum gerade Micro-Blogging?

Mit dem Wegfall der Likes müssen sich Unternehmen und Influencer auf neue KPIs konzentrieren, um Erfolg oder Misserfolg zu messen. Beim Onlinemarketing auf Instagram entstehen dabei interessante Schnittpunkte zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der Unternehmen und dem Ziel von Instagram als Betreiber.

Beide wünschen sich, dass hochwertige Inhalte Sichtbarkeit generieren, Interaktionen forcieren und möglichst lange betrachtet werden – um sich so wiederum fest im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern. Mehr Text ist da nur hilfreich. Das wiederum legt das Fundament für:

  • eine gesteigerte Verweildauer
  • einen persönlicheren Dialog
  • mehr Platz für Call-to-Action-Elemente sowie
  • verbesserte Positionierung im Feed

In den USA ist der Trend zum “neuen” Onlinemarketing auf Instagram bereits in vollem Gange. Befeuert wird der Hang zum Micro-Blogging da auch durch die gesellschaftspolitischen Themen, die die USA kurz vor den Neuwahlen spalten.

Von Klimakrise, über Frauenquote bis hin zu der Black Lives Matter Bewegung: Influencer und Unternehmen sehen sich in der Pflicht Haltung zu zeigen. Auch, um nicht gegenüber Wettbewerbern zurückzufallen, die genau das derzeit machen. Dafür ist die Form des Micro-Bloggings ideal. denn sie verleiht dem visuellen Inhalt zusätzlichen Kontext.

So betreiben Sie mit Micro-Blogging erfolgreiches Onlinemarketing auf Instagram

Das Social Media Marketing auf Instagram lebt von Interaktionen. Der Dialog auf Augenhöhe war eines der Alleinstellungsmerkmale, welches die sozialen Netzwerke, sowohl im privaten als auch unternehmerischen Rahmen, zu neuen Höhenflügen katapultierte.

Das, was zuvor schon auf reinen Blogs oder in Editorials funktionierte, klappt auch mit Micro-Blogging auf Instagram. Interaktionen sollte man daher forcieren. Beispielsweise durch direkte Fragen, die sich an die Follower richten. Das Mitteilungsbedürfnis anderer Menschen spielt Unternehmen in die Hand – und steigert wichtige KPIs, die ebenso die Platzierung im Feed positiv beeinflussen.

Ebenso helfen Interaktionen Ihnen, über das Onlinemarketing auf Instagram wertvolle Erkenntnisse zu erlangen, für die anderenfalls große Budgets in die Markt- und Kundenforschung fließen.

Wie verbringen Ihre Kunden wohl den Sommerurlaub? Wie viel Geld geben sie im Monat für ihr Hobby aus oder wie viel sind sie bereit, für ein Produkt zu zahlen? Welche Meinung vertreten sie zu aktuellen gesellschaftlichen Themen?

Die Antworten, die sich aus solchen Interaktionen ergeben, sind für Unternehmen Gold wert. Denn man kann damit maßgeblich in der Planung neuer Kampagnen, sowohl inner- als auch außerhalb von sozialen Netzwerken, diese aufgreifen und zum Erfolg ummünzen.

Ein weiterer zeitloser Erfolgsgarant: Mehrwert. Mehrwert. Mehrwert.

So, wie Unternehmen früher rechtzeitig auf den neuen Trend der sozialen Netzwerke reagieren mussten, so müssen sie heute deren Wandel identifizieren und frühzeitig nutzen. Micro-Blogging wird hierbei zweifelsohne eine Schlüsselrolle einnehmen.

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